Über das Symposium

Die Klimt-Foundation initiiert und organisiert seit 2022 auf Initiative des Direktoriums Peter Weinhäupl und Sandra Tretter das internationale Gustav Klimt-Symposium. Die wissenschaftliche Tagung wird biennal an unterschiedlichen Klimt-Orten abgehalten und lädt ein, neue Blickwinkel und Perspektiven im Werk des Jugendstilmalers und seines Künstler:innen-Netzwerkes zu entdecken.

Simultan-Übersetzung (Deutsch/Englisch) und online Live-Streaming ermöglichen eine weltweite Teilnahme. Zu jedem Symposium erscheint ein Tagungsband in Printversion.

Das 2. Gustav Klimt-Symposium wird am 23. März 2024 in der Villa Toscana am Traunsee stattfinden. Die Anmeldung ist ab Jänner 2024 möglich.


Gustav Klimt, das Salzkammergut und die Villa Toscana am Traunsee

Gustav Klimt schätzte die Seenlandschaft des Salzkammerguts als Urlaubs- und Schaffensort. Neben seinen regelmäßigen Sommerurlauben am Attersee sind u.a. auch Aufenthalte in Gmunden, Bad Ischl, Hallstatt, St. Agatha, Golling etc. dokumentiert.

Die Halbinsel Toscana in Gmunden wurde 1913 von Margaret Stonborough-Wittgenstein (1882-1958) erworben. Als Tochter des Großindustriellen, Sammlers und Förderers der Wiener Secession Karl Wittgenstein (1847-1913) und Schwester des Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889-1951) etablierte sie diesen Ort als Kreativzentrum der Kunst und Wissenschaft. Margaret Stonborough-Wittgenstein wurde 1905 von Gustav Klimt ganzfigurig in einem Gemälde porträtiert (Neue Pinakothek München). Die von dem Architekten und Otto Wagner-Schüler Rudolf Perco umgebaute Villa wurde zu einem bedeutenden Netzwerkknotenpunkt der Moderne und zu einem Ort für Ausstellungen, Performances und Salons. Dieser rege Austausch wird nun auf wissenschaftlicher Basis u.a. mit dem 2. Klimt-Symposium fortgesetzt.